Forschung


Interdisziplinäre Afrikaforschung in Köln: das Cologne African Studies Centre (CASC)

Einen wichtigen Bestandteil der Afrikaforschung in Köln bildet das Cologne African Studies Centre (CASC), ein interdisziplinärer Zusammenschluss verschiedener Institute der Philosophischen und Mathematisch—Naturwissenschaftlichen Fakultät. Als ein wesentliches Ziel verfolgt CASC die Erforschung von gesellschaftlichem, kulturellem und sprachlichem Wandel auf dem afrikanischen Kontinent. Das breite Fächerspektrum der beteiligten Institute aus der Philosophischen Fakultät reicht von der Ur- und Frühgeschichte und Archäologie bis hin zur Ethnologie. Eine besondere Rolle spielen auch die Verbundforschungsprojekte, die in Kooperation mit anderen, teils naturwissenschaftlichen Disziplinen (Geographie, Botanik, Meteorologie), der medizinischen Fakultät (Bakteriologie und Virologie) oder anderen Universitäten in Afrika und Europa durchgeführt werden. Aus der Fächergruppe 4 sind die folgenden Institute und Seminare am CASC beteiligt:

Für weitergehende Informationen zu Forschung am CASC siehe:

http://casc.phil-fak.uni-koeln.de/casc.html?&L=0


Forschung am Institut für Afrikanistik und Ägyptologie

Am Institut für Afrikanistik und Ägyptologie der Universität zu Köln liegt der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinheiten auf den Bereichen „Sprachen und Literatur“ sowie „Geschichte und Kulturen Afrikas“. Die Homepage des Instituts informiert über die bestehenden afrikaspezifische Sonderforschungsbereiche verschiedener Universitäten und stellt eine Übersicht zu Forschungsnetzwerken auf internationaler Ebene bereit. Außerdem werden laufende sowie vergangene Forschungsprojekte vorgestellt, die teils als Ausstellungen, Ausgrabungen, Übersetzungen oder gar natur- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen (beispielsweise von altägyptischen Farben) konzipiert sind.


Forschung am Institut für Ethnologie

Das Institut für Ethnologie engagiert sich derzeit in verschiedenen Forschungsprojekten, die sich räumlich auf Afrika und Südostasien konzentrieren. Herr Prof. Rössler verfolgt seinem räumlichen Forschungsschwerpunkt Südostasien entsprechend ein Langzeitprojekt zum Thema „Sozioökonomischer Wandel in Süd-Sulawesi“. Im bereits abgeschlossenen SFB 389 ACACIA sind zahlreiche ethnologische Beiträge entstanden, welche auf der zugehörigen Homepage detaillierter beschrieben werden. Im Rahmen des CASC ist die Ethnologie an zwei Verbundprojekten beteiligt, die von Herrn Prof. Bollig geleitet werden: Resilience, Collapse and Reorganisation in Social-Ecological Systems of East- and South Africa's Savannahs (Forschergruppe 1501) sowie Mobility, Networks and Institutions and the Negotiation of Natural Resource Management in Contemporary Africa: Processes, Challenges and Prospects. Letzteres wird ebenso wie das Projekt Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verschiedener Nutzungsformen in einer Savannenlandschaft Nordnamibias von der VW-Stiftung gefördert. Drei Projekte wurden in jüngerer Vergangenheit außerdem von der DFG gefördert, wie das derzeit in Bearbeitung befindliche Projekt Kultur, Nation und Globalisierung beim UNESCO-Welterbe von Herrn Prof. Brumann. Desweiteren setzt sich das Research and Teaching Network: Media Culture and Society (MCS) unter Leitung von Frau Prof. Schulz in verschiedenen Forschungsprojekten mit dem Bereich Medienanthropologie / Visuelle Ethnologie auseinander. Hierzu gehören (1) Religion, Media and the Politics of Belonging, (2) Media and Mobility, (3) Mediality and Local Creativity in the Negotiation of Social-Ecological Resilience, Collapse and Reorganisation sowie (4) Ethnographic Knowledge and Audiovisual Representation.

Auf der jeweiligen Projekt- bzw. Institutsseite finden sich tiefer gehende Informationen zu den o.g. Projekten sowie ausgewählte Forschungsberichte u.Ä. zu bereits abgeschlossenen Forschungen.


Forschung am Institut für Linguistik

Das Institut für Linguistik ist mit seinen vier Abteilungen Allgemeine Sprachwissenschaft (ASW), Historisch-Vergleichende Sprachwissenschaft (HVS), Phonetik und Sprachliche Informationsverarbeitung (SpInfo) im Bereich der Forschung breit aufgestellt und verfolgt eine Vielzahl an Forschungsprojekten im In- und Ausland. Auf den Seiten der jeweiligen Abteilung finden Sie außerdem Informationen zu Vorträgen und Workshops. Arbeitspapiere und eine Übersicht zu Abschlussarbeiten vergangener Semester geben einen Einblick in die Projekte von Studierenden und Lehrenden des Instituts. Informationen zu


Forschung am Institut für Südasien- und Südostasien Studien

Während sich das Institut regional auf den äußersten Süden des indischen Kulturraumes konzentriert, sind die Forschungsschwerpunkte des Instituts sehr vielfältig und umfassen u.a. Philologisches Arbeiten, Digitalisierungsprojekte, Moderne Sprachdidaktik für indische Sprachen, Dorfstudien im weitesten Sinne, Studien zu einheimischen Medizinsystemen, multidisziplinäre Regionalstudien sowie den Bereich der Visuellen Ethnologie Südindiens. Die Projekte sind multidisziplinär ausgerichtet und werden in Zusammenarbeit mit oder unter Konsultation von entsprechenden Fachgelehrten ausgeführt. Auf den Institutsseiten werden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt, die in ihrer Ausrichtung sehr divers sind: So befasst sich das Madurai Velar-Projekt z.B. mit Traditionen, Lebensformen und dem Glauben einer Töpferkaste aus der Madurai-Region; das Pondicherry Aiyanar-Tempel Projekt zielt hingegen auf die Erstellung einer digitalen Datenbank sämtlicher Aiyanar-Tempel im Gebiet von Pondicherry ab. Ferner stellt das Institut ein digitales Tamil- sowie ein Sanskrit-Wörterbuch online zur Verfügung.


Forschung am Orientalischen Seminar

Angaben folgen

Forschung am Malaiologischen Apparat des Orientalischen Seminares

Der Malaiologische Apparat des Orientalischen Seminares betrachtet die Erforschung sowohl der traditionellen als auch der zeitgenössischen malaiischen Literatur und Sprache(-n) vor dem Hintergrund und im Zusammenspiel mit der Gesamtkultur der jeweiligen Gesellschaft als wesentliche Gegenstände von Lehre und Forschung. Innerhalb dieser philologischen Ausrichtung bildet die Beschäftigung mit dem Islam in Südostasien einen bedeutenden Schwerpunkt. Unter dem Aspekt „Projekte“ bietet der Malaiologische Apparat auf seiner Homepage einen Überblick über geplante sowie bereits abgeschlossene Forschungsprojekte und derzeitige Gastforscher.


Forschung am Ostasiatischen Seminar, Abteilungen China-Studien

Die Abteilungen China-Studien des Ostasiatischen Seminares konzentrieren sich im Wesentlichen auf drei Forschungsbereiche: (1) Neuere Geschichte / Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, (2) Moderne Literatur und Philosophie Chinas sowie (3) Chinesische Rechtskultur. Im ersten Bereich geht es vor allem um rezente Bevölkerungsentwicklungen samt ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Neben systematischer Literaturauswertung und Sekundäranalyse unterstützen die Abteilungen China-Studien auch Feldforschungen und statistische Datenerhebungen in China. Zu den Kooperationspartnern gehören verschiedene chinesische Akademien und Universitäten, aber auch US-amerikanische Forschungsinstitute. Ergänzend zu den o.g. Informationen finden sich Angaben zu Publikationen und Projekten der letzten Jahre in den chronologisch sortierten Tätigkeitsberichten auf der Institutsseite.


Forschung am Ostasiatischen Seminar, Abteilung Japanologie

Charakteristisch für das Studium der Japanologie in Köln ist das breite Spektrum an Forschungsthemen, die chronologisch von der klassischen Periode bis in die Moderne reichen. Zu den Besonderheiten des Studiums am Kölner Lehrstuhl gehört der prinzipielle Anspruch, MitarbeiterInnen, Studierende und Promovierende ihre persönlichen Interessen bzw. Schwerpunkte in die Forschung miteinbringen zu lassen. Im Bereich der Lehre der Japanologie wird großer Wert auf die Verknüpfung von Lehre, Forschung und Praxis gelegt, wodurch der Begriff der „forschungsbasierten Lehre“ geprägt wurde. Die Tradition der forschungsbasierten Lehre fortsetzend und räumlich erweiternd, werden nun auch Feldforschungen und international angelegte Projekte hinzukommen. Konkrete Projekte werden auf den folgenden Seiten vorgestellt: