Forschungsklasse UNESCO Welterbe

UNESCO Welterbe - globales Schutzsystem zwischen global-universalistischen Idealen und lokal-nationalen Partikularinteressen

Praxisorientierte Projektarbeit mit individuell zugeschnittener Betreuung

  • Wie verhält es sich mit der Idee eines „kulturellen Erbes“ in einer Welt globaler Bezüge und „fluider“, transnationaler und multikultureller Räume einerseits und der Verortung von Kultur als (national aber auch lokal) identitätsstiftendem Diskurs andererseits?
  • Wie wird mit der Idee der kollektiven Verantwortung für das Gemeingut „Welterbe bzw. Kulturerbe der Menschheit“ auf den Ebenen der verschiedenen Ordnungseinheiten umgegangen?
  • Spielt Welterbe im Alltagskontext lokaler sowie transnationaler Lebensräume (Migration, Flucht, Vertreibung) eine Rolle bzw. welche Funktion könnte es in diesem Kontext übernehmen?

Mit solchen und ähnlichen interdisziplinären Fragen setzt sich ein Teilnehmerkreis von Studierenden der Fächer Ägyptologie und Afrikanistik, Ethnologie, Islamwissenschaft, Interkulturelle Kommunikation und Bildung und Japanologie über einen Zeitraum von zwei Semestern auseinander.

Mit dem Projekt der Forschungsklasse UNESCO Welterbe sollen Perspektiven geschaffen werden, welche Berufsmöglichkeiten es mit einem „exotischen“ Studienfach gibt. Anhand des Beispiels von UNESCO Welterbestätten wird in den Bereich des Kulturmanagements eingeführt. Hierfür werden regelmäßig Experten eingeladen, deren Workshops sich besonders durch Berufsorientiertheit auszeichnen, zum Beispiel:

Zentrale Förderung 2016/17